H0-Schwarzburg
Nach Fertigstellung des Digital-BWs begannen Überlegungen, was man als Nächstes machen könnte. Bald war
klar, eine Anlage musste her. Um einen geeigneten Raum dafür zu haben, wurde der Keller neben dem BW
ausgebaut und renoviert. Hier war nun genug Platz für eine weitere Anlage und die N-Modulanlage.
Mitte des Jahres 2002 begannen die Arbeiten am Untergestell der neuen Anlage und dem provisorischen Aufbau
der Gleisanlagen. Der Rohbau der neuen Anlage war dann erstmalig an der Weihnachtsaustellung des gleichen
Jahres zu sehen. Die Gleisanlagen verteilen sich auf 4 Ebenen, von denen aber nur 3 sichtbar sind. Auf
der ersten Ebene befinden sich zwei Schattenbahnhöfe mit jeweils 5 Gleisen mit je 4,5m Länge. Die Gleise
sind doppelt belegbar. Auf der zweiten Ebene liegt der Bahnhof. Konzipiert ist er als Durchgangsbahnhof
einer zweigleisigen Hauptstrecke mit 4 Durchgangsgleisen, 3 Gütergleisen und einem Industrieanschluss.
Die dritte Ebene ist eigentlich eine Hilfsebene und dient der Verbindung von Schattenbahnhof und Paradestrecke.
Nur ein sehr kurzes Teilstück dieser Strecke liegt im sichtbaren Bereich. Die vierte Ebene schließlich
ist die Ebene der zweigleisigen Paradestrecke. Sie führt im Hintergrund der Anlage über die Wendel der
linken Anlagenecke zur Kehre im rechten Anlageneck.
Als Gleismaterial findet Märklin C-Gleis Verwendung, wobei im Schattenbahnhof die normalen und im Bahnhof
die schlanken Weichen zum Einsatz kommen. Die digitalen Komponenten (Decoder, S88-Module) zur Steuerung
der Anlage kommen von Viessmann, das Interface und die Booster für die vier Boosterkreise kommen von Märklin.
Das Märklin-Interface soll demnächst gegen eine IntelliBox Basic von Uhlrenbrock getauscht werden,
da es im Ausstellungbetrieb immer wieder zu Fehlern bei der Datenübertragung kam. Die Datenübertragungsrate
der Märklin Interfaces ist einfach zu gering. Gesteuert wird die ganze Anlage über Railware, einer Software
zur digitalen Steuerung von Modellbahnanlagen über PC.
Der elektrische Teil zur Steuerung der Modellbahn ist fertig (falls nicht noch jemand irgendwelche neuen
Ideen hat). Auf eine Oberleitung wurde verzichtet. Die Signale sind der Epoche entsprechend Formsignale,
wobei hier wegen ihrer schöneren Optik Viessmann Signale zum Einsatz kommen. Für das Faller Car System
und die Beleuchtung ist allerdings noch Verdrahtungsaufwand zu leisten. Ein zweites Interface - diesmal
von Datentechnik Kreischer - soll zur digitalen Steuerung des Car-System über Railware eingebaut werden;
Die Landschaft ist thematisch im deutschen Mittelgebirge angesiedelt und hierbei zeitlich in die Epochen
IIIb bzw. IV eingeordnet. Die Landschaftsgestaltung macht Fortschritte. Die Landschaft auf dem linken
Teil der Anlage ist modelliert, muss jedoch noch begrünt werden. Die Tunnel und Felsen an der linken
Bahnhofsausfahrt sind ebenfalls gestaltet und das wichtigste, die Brauerei, wartet nur noch darauf endlich
eingebaut zu werden. Das Car-System im vorderen Teil der Anlage ist fahrbereit, es fehlen aber noch
Weichen, Stoppstellen, Ampeln und Ähnliches. Derzeit ist der direkte Bahnhofsbereich mit Car-System
und Stadtausläufer in Arbeit.
Das rollende Material an Ausstellungstagen wird zum großen Teil von Mitgliedern bereitgestellt, wobei
hier nur im Zugverbund auf eine einheitliche Epoche geachtet wird. Ansonsten fährt auf der Anlage was
gefällt, egal aus welcher Epoche.
Gleisplan(*.tra) Gleisplan(*.pdf)
Letzte Aktualisierung: 07.09.2009