N-Anlage der jungen Eisenbahnfreunde
Die N-Anlage wird traditionell von unserer Jugendgruppe gebaut und auch während den Ausstellungen betreut.
Baubeginn der derzeitigen Anlage war vermutlich 1992. Vermutlich deshalb, da die Anlage erst später in
Vereinsbesitz überging. Sie war Ersatz für die N-Anlage der vorhergehenden Jugendgruppe. Die heutige
Jugendgruppe übernahm die Anlage dann 2002 und baute sie weiter aus.
Die Anlage selbst besteht im Moment aus vier Teilen, 2 Kehr bzw. Wendel-Segmenten und zwei Bahnhofsteilen.
Die Bahnhofssegmente bestehen aus Sperr-holz und sind ca. 2 x 0,5 m groß. Thematisch wird ein kleiner
Bahnhof an einer zweigleisigen Hauptstrecke dar-gestellt. Eine mehrgleisige Güteranlage sorgt für ein
ordentliches Güter-aufkommen und ermöglicht einen umfangreichen Rangierbetrieb im Bahnhofsbereich.
Ein kleines BW mit Drehscheibe stellt die benötigten Rangierloks bereit und ermöglicht ein auffrischen
der Vorräte bei durchlaufenden Zügen. Ein 10 gleisiger Schattenbahnhof unter dem Bahnhof sorgt für
einen abwechslungsreichen Zugbetrieb.
Im Ausstellungsbetrieb zeigten sich die ursprünglich verlegten Peco-Gleise als nicht sehr zuverlässig, so wurden diese gegen Fleischmann Profi-Gleise ausgetauscht. Im Schattenbahnhof sind noch Arnoldgleise verlegt, welche aber ebenfalls durch Fleischmann Gleise ersetzt werden sollen. Die Anlage wird analog gesteuert, wobei die Steuerelektronik und das Gleisbildstellpult im Eigenbau durch die Jugendgruppe entstanden. Um auch hier einen möglichst vielfältigen Fahrbetrieb zu ermöglichen, wurden die Gleisanlagen in 4 Stromkreise eingeteilt, welche einzeln geregelt werden können.
Bei der Landschaftsgestaltung orientierte sich unsere Jugend an der Epoche V, was sich in dichterem Bewuchs,
einfacheren Gleisanlagen des Bahnhofs und in der allgemeinen Ausgestaltung der Anlage bemerkbar macht.
Die Gebäude, die mit Ausnahme der Güterhalle von Faller stammen, wurden mit leichten Alterungsspuren
versehen, um den Eindruck der Epoche V besser hervorzuheben. Die Güterhalle wurde von einem unserer
Jugendmitglieder selbst gebaut.
Das rollende Material für Ausstellungstage wird, mit wenigen Ausnahmen von unseren Mitgliedern gestellt.
Natürlich dominieren auch hier Fahrzeuge der Epoche V. Das Betriebswerk dient als Heimat und Museum für
mehrere Schienenoldtimer.
Nach der Modernisierung der Elektrik und dem Neubau des Stellpults ist die Neugestaltung der Wendel in
den Schattenbahnhof in Arbeit. Auch hier sollen Wechselsegmente zum Einsatz kommen, so dass die Jugend
immer wieder neue Ideen in die Tat umsetzen können. Derzeit ist ein Segment mit einer Sägemühle und
Gleisanschluss im Aufbau. Für den Gleisanschluss wird gerade die Bahnhofsausfahrt in Richtung Schattenbahnhof
um das entsprechende Gleis erweitert.
Gleisplan(*.tra) Gleisplan(*.pdf)
Letzte Aktualisierung: 07.09.2009